Stoppt die Diskriminierung! Pflicht zur Barrierefreiheit ins BGG, jetzt!
Gestartet von: René Schaar - https://reneschaar.com/ Gerichtet an: Bernd Rützel (SPD), Johannes Winkel (CDU), Marc Biadacz (CDU), Wilfried Oeller (CDU), Annika Klose (SPD), Heike Heubach (SPD), Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages.
Die Bundesregierung plant ein Gesetz, das Barrierefreiheit in katastrophalem Ausmaß verhindert! Ein Gesetz, das Unternehmen schützt, die diskriminieren – statt uns Menschen mit Behinderung. Das Barrierefreiheit als „unzumutbare Belastung“ diffamiert! Wenn wir jetzt nicht zusammenhalten, macht Deutschland einen gewaltigen Rückschritt in Sachen Inklusion. Und stellt Diskriminierung von Menschen mit Behinderung einen Freifahrtschein aus.
Mein Name ist René Schaar und ich lebe mit einer körperlichen Behinderung. Meine Mama wurde 2020 von einem Auto überfahren. Seitdem nutzt sie einen Rollator. Meine Oma saß die letzten Jahre ihres Lebens im Rollstuhl. Sie hatte Brustkrebs und brauchte gynäkologische Kontrolluntersuchungen. Doch keine Praxis in ihrer Nähe war barrierefrei. Meine Freunde Luis, Lisa und David nutzen einen Rollstuhl, Hannah wurde mit kurzen Beinen geboren und trägt Prothesen.
Barrierefreiheit entscheidet für viele Menschen darüber, ob wir gemeinsam ins Kino oder zum Sport gehen können, ob ein Arztbesuch möglich ist, ob man abends spontan in eine Kneipe kommt oder ob Treppen, fehlende Toiletten und andere Barrieren das alles verhindern.
Ich will nichts Besonderes: Ich will mit meiner Mama ins Kino. Mit meiner Oma zu einer rollstuhlgerechten Arztpraxis. Mit Luis und seinem E-Rollstuhl in die Kneipe. Mit David und Lisa aufs Konzert, ohne dass Brandschutz als Vorwand dient, sie abzuweisen und mit Hannah in den Urlaub. Einfach so.
Ohne Planungsstress. Ohne Angst vor Abweisung. Ohne Treppen. Ohne Toiletten im Keller. Ohne „Du kommst hier nicht rein“. Barrierefreiheit ist kein Luxus. Sie ist Voraussetzung für Teilhabe.