Ratten-Experiment gibt Querschnittsgelähmten Hoffnung
Bei Ratten ist es schon gelungen: Mit einer neuen Therapie und einem Training können sie ihre Beine willentlich wieder bewegen. Bis zum Einsatz in der Medizin ist es aber noch ein weiter Weg.
Zitat Das Neuro-Rehabilitationsverfahren der Schweizer Forscher um Grégoire Courtine vom Swiss Federal Institute of Technology (EPFL) beruht unter anderem auf einer Stimulierung der „schlafenden“ Nervenzellen im Rückenmark. Wird das Rückenmark schwer verletzt oder vollständig durchtrennt, erhalten die Nervenzellen unter dem Einschnitt keine Informationen mehr aus dem Gehirn. Bei den Ratten waren aufgrund einer solchen Verletzung die Hinterbeine gelähmt. Die Wissenschaftler weckten die schlafenden Zellen nun sozusagen wieder auf. Und zwar mit einem Chemikalienmix, der die Nervenzellen ähnlich wie die Botenstoffe des Gehirns anregt, und elektrischer Stimulation
liebe Uschi, vielleicht ist der Weg doch nicht ganz so weit. Vor 2 tagen hat die Firma "Neuralstem Inc." ähnliche Ergebnisse veröffentlicht, die jedoch noch vielversprechender sind. Man konnte die Rückenmarksverletzung "überbrücken" und die Beweglichkeit der unteren Extremitäten zu einem großen Teil wieder herstellen. Wesentlich ist, dass die hierbei eingesetzten (Stamm) Zellen bereits in klinischen Studien eingesetzt werden (Phase 1), d.h. man darf sie vermutlich sehr bald für eine gezielte Therapie einsetzen liebe Grüsse heinz
Hallo Heinz das sind wirklich wunderbare Nachrichten selbst wenn es nicht bei allen klappen würde aber wer das Glück hat dem sei es wirklich gegönnt. Es ist schon einzigartig was an alles Erforschen und Erfinden kann