Club Behinderter bietet viele soziale Aktivitäten an 10.12.2011 - ALZEY
Von Hanna Fritz
„Einander verstehen - miteinander leben!“ war 1981 das Motto des UNO-Jahres der Behinderten in Deutschland. Es ging um die Integration und Rehabilitation von Behinderten. Ein aktuelles Thema, das für Paul Gaschler vor 20 Jahren Anlass war, den „Club Behinderter und ihrer Freunde Alzey und Umgebung“ (CeBeeF) zu gründen. Denn Gaschler war sich sicher: Es muss etwas getan werden, um für behinderte Menschen einen Weg zurück in die Gesellschaft zu finden.
Wöchentliche Treffen im Haus St. Michael
„Das Ziel des Vereins ist es, Menschen mit einer Behinderung aus deren Isolation und Einsamkeit heraus zu helfen. Sie sollen mehr in das öffentliche Leben integriert werden, sollen sich nicht ausgeschlossen fühlen“, betont der Erste Vorsitzende Gaschler. So treffen sich heute die 76 Vereinsmitglieder einmal wöchentlich in ihrem Clubraum im Altenpflegeheim „Haus Michael“. Jeden Dienstag von 14 bis 17 Uhr findet hier ein geselliges Beisammensein statt. Die Menschen mit verschiedenen Handicaps tauschen mit ihren Freunden Ideen aus, spielen Karten oder Rummikub - kurzum, sie haben einfach zusammen eine schöne Zeit. Es sei wichtig, dass an den Treffen nicht nur Menschen mit einer Behinderung zusammenkommen. „Wir möchten, dass die Distanz zwischen Nicht-Behinderten und solchen mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung verschwindet und ein zwangloses Beisammensein entsteht“, sagt Gaschler mit großer Überzeugung. So freut sich der Gründer und jedes andere Mitglied über weitere Freunde, die an Veranstaltungen, Tages- und Halbtagsausflügen und Bastel-und Spielnachmittagen teilnehmen. Mit Infoständen in der Innenstadt Alzeys oder einem „Tag der offenen Tür“ im Clubraum möchte sich der Verein der Öffentlichkeit vorstellen. „Es ist wichtig, dass wir aus dem Haus gehen und uns zeigen. Trotz einem Handicap möchten wir in der Gesellschaft aktiv sein“, betont Gaschler.
Ein Highlight für die „Behinderten und ihre Freunde“ ist der jährliche Besuch der Freilichtbühne i mehr ......